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Isoflavone in der Frauenheilkunde

Aus großen Befragungen von Frauen im Klimakterium weiß man, dass 54 % Beschwerden im Sinne der klassischen Wechseljahrsymptome zeigen. Die betroffenen Frauen schätzen sie aber nicht so schwer ein, als dass sie es wünschen, mit einer klassischen Hormonersatztherapie behandelt zu werden. Diese Frauen wären sehr froh, wenn der Arzt / die Ärztin ihnen eine therapeutische Lösung anbieten könnte, die die Beschwerden bessert, aber keine Hormontherapie darstellt. Die Unsicherheit bezüglich Hormongabe ist bei manchen groß.  Viele haben - und dass muss gesagt werden -  unbegründete Bedenken, Hormone zu schlucken. 
Die Nachfrage von Patientinnen ist im steigen, ob es nicht eine andere  Möglichkeit  als die der klassischen Hormonersatztherapie gibt. Und es gibt sie.

 
Die Natur hat mit Substanzen reichlich vorgesorgt. Am besten untersucht sind die Inhaltsstoffe der Sojabohne und des Rotklees, die auch in den meisten Fällen keine Nebenwirkungen erwarten lassen.
Nachtschweiß und Hitzewallungen können durch die Gabe von Isoflavonen verbessert werden.  Es ist auch bekannt, dass Sojamilch ein „Kosmetikum“ für die Haut darstellt.   Mit sojareicher Ernährung  kann das Problem der Hautalterung deutlich verbessert werden.
Was den therapeutischen Erfolg anbelangt, so wird es Frauen geben, denen mit den in der Natur gefundenen Stoffen nicht ausreichend geholfen werden kann. Und es wird jene geben, die nur mit Hilfe der Naturheilmittel erfolgreich von ihren Beschwerden befreit werden können.
Bei Verwendung von Pflanzenprodukten ist – wie in vielen Fällen - deren Herkunft wichtig. Leider wird mit Sojaprodukten, nicht nur in Asien viel Geschäftemacherei betrieben, sodass dann u.a. auch die Qualität leidet. 

 

Oft wissen Frauen ganz genau, was für sie der therapeutisch richtige und wirksame Weg ist. Wenn das nicht der Fall ist, ist das Wissen eines entsprechend erfahrenen Arztes /Ärztin notwendig, um alle Möglichkeiten einer individuell ausgewogenen Therapie aufzuzeigen. Die Beschwerden, die die Frauen im Wechsel begleiten können, dürfen nicht überinterpretiert werden, aber sollten auch auf keinen Fall bagatellisiert werden, sondern müssen entsprechend ihrer Intensität behandelt werden. Hier stehen uns viele Wege offen.